Qlik AI Reality Tour Berlin 2026: Von Trusted Analytics zu Intelligent Action
Aktualisiert: 25. Sept.
Volles Haus, echte Use Cases, jede Menge Qlik – und vor allem viele gute Gespräche: Die Qlik AI Reality Tour Berlin 2026 liegt hinter uns. Zwei Tage lang drehte sich in Berlin alles darum, wie Unternehmen ihre Daten nicht nur analysieren, sondern daraus konkrete Aktionen, Prozesse und Business-Anwendungen entwickeln können.
Und eigentlich ging es schon am Vorabend los.
Volles Haus bei Knorr-Bremse
Am Mittwoch starteten wir mit unserem Vorabendevent bei Knorr-Bremse in Berlin. Das Interesse war so groß, dass sich mehr Teilnehmer angemeldet hatten, als wir letztlich mitnehmen konnten.
Bei einer exklusiven Werksführung bekamen wir Einblicke in die Produktion und vor allem in den Einsatz von Qlik im Shopfloor Management. Ein spannender Auftakt, der direkt zeigte, worum es uns auch am nächsten Tag gehen sollte: Daten dort nutzbar zu machen, wo Entscheidungen getroffen und Prozesse gesteuert werden.
Gemeinsam in den Tag starten
Am Donnerstag, den 17. September, ging es dann mit der eigentlichen Qlik AI Reality Tour Berlin Berlin 2026 weiter. Gestartet sind wir ganz entspannt bei einem gemeinsamen Frühstück und – inzwischen fast schon Tradition – frischem Kaffee vom CoffeeBike.
Anschließend eröffneten Achim Gnadt und Sebastian Nädtke den Tag und gaben einen kurzen Überblick darüber, was sich bei Qlik und data+ seit unserer letzten AI Reality Tour getan hat.
Und das war einiges.
Business Intelligence im Zeitalter der KI
Direkt im Anschluss ging Sebastian Nädtke in seiner Keynote „Business Intelligence im Zeitalter der KI – von Trusted Analytics zu Intelligent Action“ der Frage nach, wie sich Business Intelligence gerade verändert.
Denn vertrauenswürdige Daten und Analytics bleiben die Grundlage. Aber im Zeitalter von KI reicht es immer weniger aus, Informationen lediglich in Dashboards bereitzustellen. Entscheidend wird, was danach passiert.
In Live-Demos zeigte Sebastian, wie wir heute Business Apps direkt auf Basis von Qlik und data+ entwickeln, welche neuen Möglichkeiten KI dabei eröffnet – und auch, wo aktuell noch Grenzen liegen.
Der zentrale Gedanke: Raus aus „Stuck in Analytics“ und hin zu Intelligent Action.
Data Integration und Data Quality als Grundlage
Dass dafür eine verlässliche Datenbasis entscheidend ist, zeigte anschließend Steffen Bischoff von Qlik mit seinem Vortrag „Qlik Talend Cloud: Was neu ist und was es für Ihre Architektur bedeutet“.
Dabei ging es um aktuelle Entwicklungen rund um Data Integration und die Frage, wie sich moderne Datenarchitekturen mit Qlik Talend Cloud weiterentwickeln.
Mohamad Naser Alnakshbandi von leitart griff das Thema anschließend mit „Datenqualität braucht Verantwortlichkeiten“ auf. Denn gute Datenqualität entsteht nicht allein durch Technologie. Es braucht klare Prozesse und Verantwortlichkeiten – und Möglichkeiten, Daten direkt dort zu prüfen, zu ergänzen und zu korrigieren, wo mit ihnen gearbeitet wird.
Mittagspause? Nicht nur.
In der Mittagspause wurde natürlich gegessen, diskutiert und genetzwerkt. Wer wollte, konnte die Zeit aber auch für einen Blick hinter die Kulissen unseres Standorts nutzen.
Sebastian Grüber von EBK und Sebastian Nädtke führten gleich zwei Gruppen durch die Hallen von EBK Krüger.
Dabei konnten unsere Gäste sehen, wie wir Qlik selbst am Standort einsetzen und unsere Modellfabrik nutzen, um neue Anwendungen, Technologien und Use Cases unter realen Bedingungen zu entwickeln und zu testen.
Qlik + Mail & Deploy + data+: Zusammenspiel in der Praxis
Nach der Pause wurde es wieder sehr konkret.
Emma Camacho von Mail & Deploy und Christian Polle von Berlin Recycling zeigten in ihrem Vortrag „Smart Last Mile: Wie Berlin Recycling ein benutzerfreundliches Kundenreporting ermöglicht“, wie sich unterschiedliche Lösungen zu einem durchgängigen Prozess verbinden lassen.
Berlin Recycling nutzt Qlik als Berechnungs- und Analyseebene, Mail & Deploy für die Erstellung und Verteilung der Berichte und data+ als intuitives In-App-Steuerungszentrum.
Das Ergebnis: ein Kundenreporting, das einfacher zu verwalten ist und gleichzeitig zuverlässige und aussagekräftige Insights für Kunden und Führungskräfte liefert.
Für uns ein besonders schönes Beispiel dafür, wie Qlik, Mail & Deploy und data+ zusammenspielen können, wenn nicht das einzelne Tool, sondern der gesamte Prozess im Mittelpunkt steht.
Mit MCP raus aus dem Chat – und rein ins Handeln
Am Nachmittag ging es dann noch einmal tiefer in Richtung AI.
Wir zeigten den aktuellen Stand unserer Arbeit mit MCP und insbesondere, wie sich damit nicht nur eine einzelne, sondern mehrere Qlik Apps für KI zugänglich machen und miteinander verbinden lassen.
Dabei geht es für uns um den nächsten Schritt: nicht bei „Stuck in Chat“ oder „Stuck in Analytics“ stehenzubleiben.
Stattdessen soll der KI-Assistent der Wahl auf die relevanten Daten und Business-Anwendungen zugreifen und – mit den entsprechenden Berechtigungen und Kontrollmechanismen – direkt Aktionen anstoßen können.
Von der Frage zur Analyse und von der Analyse direkt ins Handeln.
Customer Case Speed Dating: Qlik aus der Praxis
Wie unterschiedlich solche Anwendungen in der Realität aussehen können, zeigte anschließend unser Customer Case Speed Dating.
Das Konzept: echte Qlik Apps, kurze Pitches und danach direkt die Möglichkeit, Fragen zu stellen.
Philipp Block von BizLink Special Cables Germany GmbH, Norman von Chamier von PŸUR und Christian Polle von Berlin Recycling gaben uns in jeweils rund zehn Minuten spannende Einblicke in ihre Projekte und Anwendungen.
Keine langen theoretischen Präsentationen, sondern konkrete Lösungen aus dem Arbeitsalltag – inklusive der Herausforderungen, Ideen und Erfahrungen dahinter.
Hands-on zum Abschluss der Qlik AI Reality Tour Berlin 2026
Zum Abschluss wurde es noch einmal praktisch: Ahmad Abou Ezzah von leitart führte durch eine Hands-on-Session zum Thema Finanzplanung.
Wer wollte, konnte direkt mitklicken und Schritt für Schritt verfolgen, wie eine entsprechende Anwendung entsteht. Damit endete der Tag genau so, wie wir ihn uns vorgestellt hatten: nicht nur über Möglichkeiten sprechen, sondern sie selbst ausprobieren.
Danke für zwei großartige Tage!
Was bleibt? Viele Gespräche, neue Ideen, konkrete Use Cases und jede Menge Impulse. Vor allem aber hat uns wieder einmal gefreut zu sehen, wie viel entsteht, wenn Anwender, Kunden, Partner, Qlik und unsere Teams zusammenkommen und offen darüber sprechen, was heute schon funktioniert, was gerade entsteht und was als Nächstes möglich wird.
Vielen Dank an alle Speaker, Kunden und Partner, die ihre Erfahrungen und Projekte mit uns geteilt haben – und natürlich an alle Teilnehmer, die die Qlik AI Reality Tour Berlin 2026 wieder zu einem so inspirierenden Tag gemacht haben.
Wir freuen uns schon aufs nächste Mal.
