BESTELL-MONITORING

Herausforderung

Ablösung einer Excel-basierten, aufwendigen und fehleranfälligen Lieferantenbewertung. Ziel ist ein schnelles und anwenderfreundliches Monitoring der Lieferantenperformance hinsichtlich wichtiger Indikatoren wie Qualität, Lieferfähigkeit, Liefertreue sowie Zertifizierungen. Einkauf und Management sollen frühzeitig Störungen (unvollständige Datenlage, Lieferverzögerungen, COVID 19, Ukrainekrise) erkennen und analysieren können, um geeignete Optimierungsmaßnahmen abzuleiten.

Lösung

Die Aufgaben zur Beurteilung von Supply-Chains haben unter den Eindrücken von COVID 19 sowie Ukrainekrise deutlich zugenommen. Wichtiger denn je ist die Nutzung aller relevanten Datenquellen, um Mitarbeiter von stupiden Wiederholtätigkeiten zu befreien und Freiraum für die Bearbeitung von Prozessstörungen zu schaffen. So kombinieren wir beispielsweise alle relevanten ERP Informationen mit Daten aus CAQ Systemen (Daten zu Wareneingangsprüfungen sowie fertigungsbegleitenden Prüfungen). Damit entfällt die aufwendige Informationsbeschaffung und Mitarbeiter erhalten direkten Zugriff auf alle entscheidungsrelevanten Informationen. Durch die Zusammenfassung und kombinierte Analyse der Daten können wir Mitarbeiter mit automatisierten Handlungsempfehlungen unterstützen (Lieferant kontaktieren, Stammdaten aktualisieren, etc.) und schaffen so die Basis für kontinuierliche Verbesserungsprozesse. Aktuelle Funktionserweiterungen ermöglichen nun die Integration von Daten kostenfreier Internetquellen bzgl. globaler COVID 19 Inzidenzen oder auch Länderrisiken (Krieg, Umweltkatastrophen usw.). So werden umfangreiche, automatisierte Supply-Chain-Risiko-Analysen zur Routine:

  • Welchen Einfluss haben steigende Inzidenzwerte auf die eigene Supply-Chain?

  • Welche Einkaufsmaterialen, Lieferanten, Kundenaufträge sind vom Ukrainekonflikt betroffen und was passiert bei einem Übergreifen auf Nachbarländer?